Studieninteressierte

Informationen für Studieninteressierte

Studieninteressierte
Foto: Jan-Peter Kasper

Allgemeine Informationen zum Studienangebot

Zur Unterstützung der Wahl eines passenden Studiums bietet Ihnen die Friedrich-Schiller-Universität eine Fülle von Informationen auf den zentralen Seiten zur Studienorientierung und dem Studienangebot.

Wenn Sie sich virtuell über die Studienmöglichkeiten an der Fakultät für Biowissenschaften informieren wollen: Vom 13.7. – 24.7.2020

findet der nächste virtuelle Hochschulinformationstag statt!

Vorab finden Sie hier aber auch einige wichtige Informationen zu den Studiengängen der Fakultät:

Biologie (B.Sc. und M.Sc.)

Laborarbeit Foto: Jan-Peter Kasper

Unser Leitbild im Bachelor-Studiengang Biologie ist, basierend auf einer fundierten Grundausbildung, allen Studierenden eine individuelle Profilbildung zu ermöglichen. Dazu absolvieren alle Studierenden in den ersten zwei Studienjahren eine allgemeine naturwissenschaftliche Grundbildung, sowie eine vertiefende Ausbildung in den verschiedenen Teildisziplinen der Biologie. Das 3. Studienjahr dient der Vertiefung und Spezialisierung in frei zu wählenden Teildisziplinen der Biologie. Durch ein breites Angebot von Wahlpflichtmodulen wird eine Vertiefung nach Ihrem Interesse und damit die Orientierung auf ein entsprechendes Berufsfeld bzw. die Ausrichtung auf einen der konsekutiven Masterstudiengänge ermöglicht. 

Biochemie/Molekularbiologie (B.Sc. und M.Sc.)

Laborarbeit Foto: Jan-Peter Kasper

Die Universität Jena gehört zu den wenigen deutschen Universitäten, die das sehr komplexe und hoch spezialisierte Studium der Biochemie/Molekularbiologie anbieten. Durch den Schwerpunkt "Molekularbiologie" setzt die Universität Jena dabei einen starken biologischen Akzent in der Ausbildung. Grundlage des Studiums ist die fachwissenschaftliche Ausbildung in den Fächern Biochemie, Biophysik, Experimentelle Medizin, Genetik, Molekularbiologie, Theoretische Biologie und Zellbiologie. Außerdem erhalten Sie eine Grundausbildung in den Fächern Botanik, Mikrobiologie, Zoologie, Mathematik/Biostatistik, Physik und insbesondere Chemie. Der erste Studienabschnitt (1. und 2. Studienjahr) ist für alle Studierenden einheitlich. Der zweite Studienabschnitt (3. Studienjahr) beinhaltet die zwei Grundmodule "Biochemische und Molekularbiologische Methoden" und "Experimentelle Medizin" sowie ein breites Angebot von Aufbaumodulen, das Ihnen eine Vertiefung, die Orientierung auf ein entsprechendes Berufsfeld bzw. die Ausrichtung auf einen konsekutiven Master-Studiengang ermöglicht.

Biowissenschaften als Ergänzungsfach (B.A.)

Mikroskopierpraktikum Foto: Jan-Peter Kasper

Die Universität Jena bietet für Studierende aus nicht-naturwissenschaftlichen Kernfächern die seltene Möglichkeit, Biowissenschaften als Ergänzungsfach zu wählen und damit ein geistes- oder sozialwissenschaftliches Fach mit einem naturwissenschaftlichen Fach zu verbinden. Damit trägt die Universität dem Umstand Rechnung, dass biologische Fragen bei der Bewältigung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben zunehmend an Bedeutung gewinnen und entsprechende Fachkenntnisse daher auch in vielen nicht-naturwissenschaftlichen Bereichen gefragt sind. So haben Sie die Möglichkeit, Biowissenschaften zum Beispiel mit Fächern wie Sportwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Philosophie oder Germanistik  zu kombinieren. Das Fach Biowissenschaften vermittelt dabei vorrangig die theoretischen Grundlagen aus Teilgebieten der modernen "Life Sciences" mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz.
Für das Studium des Ergänzungsfaches Biowissenschaften stellen Sie sich Ihren Interessen entsprechend fünf Module frei zusammen. Dabei können Sie aus dem Angebot der Bereiche Zoologie, Botanik, Ökologie, Mikrobiologie, Genetik und Bioinformatik, Biochemie, Ernährungswissenschaften und Pharmazie wählen.

Ergänzungsfach Geschichte der Naturwissenschaften (B.A.)

Historische Exponate Foto: Jan-Peter Kasper

Das Bachelor-Ergänzungsfach Geschichte der Naturwissenschaften vermittelt die Fähigkeit, zu einer kritischen historischen und methodologischen Reflexion über Wissenschaft im Allgemeinen und Naturwissenschaft im Besonderen. Deshalb ist das Fach mit einem breiten Spektrum an Kernfächern kombinierbar. Die Herausforderung und der Reiz des Faches besteht in der Grenzüberschreitung zwischen den Disziplinen, da der Gegenstand des Faches die Naturwissenschaften sind, die Arbeitsweise aber auf historischen, kulturwissenschaftlichen und soziologischen Methoden aufbaut. Die Forschungsschwerpunkte des Instituts Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik "Ernst-Haeckel-Haus" liegen auf der Geschichte der Wissenschaften um 1800, der Geschichte der Biologie sowie der Zeitgeschichte. Den Gedanken der Einheit von Forschung und Lehre aufgreifend, orientiert sich der Studiengang an der gesamten Breite der Naturwissenschaften von der Antike bis ins 20. Jahrhundert mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Geschichte der Lebenswissenschaften und der Physik.

Biologie (Lehramt)

Informationsveranstaltung Lehramt Foto: Jan-Peter Kasper

Im Mittelpunkt des Studienfachs Biologie steht die wissenschaftliche Betrachtung und Erklärung der Natur aller Lebensprozesse. Formal gliedert sich die Biologie in Botanik, Zoologie, Physiologie und Mikrobiologie sowie übergreifende Disziplinen wie Genetik, Ökologie und Molekularbiologie. Ziel des Lehramtsstudiums Biologie ist, dass Sie als Biologielehrer einen modernen, experimentell durchdrungenen Unterricht erteilen können. Zunächst werden alle oben genannten Bereiche obligatorisch belegt, im Hauptstudium können Sie sich dann spezialisieren. Die Fachdidaktik der Biologie bietet Einblick in das "Was", "Wie" und "Warum" des Lehrens und Lernens. Hier werden fachwissenschaftliche Inhalte für den Unterricht aufgearbeitet und konkrete Vorschläge gemacht, wie sie in den Unterricht integriert werden können. Sie lernen, aktuelle Themen mit biologischem Hintergrund richtig einzuordnen und zu bewerten, zum Beispiel Kreationismus, Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement, Tier- und Pflanzenschutz, sowie den ethischen Umgang mit Pflanzen und Tieren.

Ernährungswissenschaften (B.Sc. und M.Sc.)

Nahrungsmittel Foto: Jan-Peter Kasper

Die Ernährungswissenschaften (Trophologie) sind eine komplexe Fachdisziplin, in deren Fokus die zur Erhaltung und Festigung der menschlichen Gesundheit und Leistungsfähigkeit richtige Ernährung und die damit im Zusammenhang ablaufenden Prozesse stehen. Das Fach ist im Gegensatz zur Ökotrophologie (Haushalts-und Ernährungswissenschaften) naturwissenschaftlich ausgelegt. Ernährungswissenschaftler bearbeiten mit fachübergreifenden wissenschaftlichen Ansprüchen Themen der Ernährung auf molekularer, zellulärer sowie organismischer Ebene. Auf der Basis einer umfassenden naturwissenschaftlichen und biomedizinischen Grundausbildung eignen Sie sich Kenntnisse auf dem interdisziplinären Gebiet der Ernährung mit biochemischen und molekularbiologischen Grundlagen an. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Physik, Mathematik, Biostatistik, Chemie, Molekular-, Mikro- und Humanbiologie, Hygiene, Ernährungsphysiologie, Bio- und Lebensmittelchemie, Toxikologie, Humanernährung und Lebensmitteltechnologie.

Pharmazie (Staatsexamen)

Vlies aus Nanozellulose Foto: Jan-Peter Kasper

Die Pharmazie ist die Wissenschaft von den Arzneimitteln. Im Mittelpunkt des Studiums stehen die Entwicklung, Herstellung, Prüfung, Lagerung, Abgabe und Risikoerfassung von Arzneimitteln sowie die Information und Beratung über Arzneimittel und im Bereich Gesundheitsvorsorge. Darüber hinaus werden historische, rechtliche und klinische Aspekte vermittelt. Sowohl die Ausbildung als auch die Ausübung des Apothekerberufes werden durch die Approbationsordnung für Apotheker (AAppO) geregelt. Das universitäre Studium führt zum Abschluss Staatsexamen, in Jena für Forschungsinteressierte bei Interesse auch zusätzlich zum Diplom. Das Studium beinhaltet die fünf großen Bereiche Pharmazeutische/ Medizinische Chemie, Pharmazeutische Biologie, Pharmazeutische Technologie/Biopharmazie, Pharmakologie/Toxikologie und Klinische Pharmazie. Das Universitätsstudium ist in zwei Studienabschnitte (Dauer jeweils zwei Jahre) gegliedert. Nach vier Semestern, die im Wesentlichen eine pharmazieorientierte naturwissenschaftliche Grundausbildung in den Fächern Chemie, Pharmazeutische Biologie, Physik, Arzneiformenlehre, Physiologie sowie Pharmazeutische Analytik beinhalten, wird der erste Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung abgelegt. Im zweiten Studienabschnitt lernen Sie, Arzneimittel zu entwickeln, herzustellen, zu prüfen und zu beurteilen. Er wird mit dem zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung abgeschlossen.

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