Was bedeutet "Phyletisch"?
Der Name des Museums leitet sich von der Phylogenese ab, der Stammesgeschichte aller Lebewesen. Ernst Haeckel prägte diesen Begriff.
Insekt des Jahres 2026: der Warzenbeißer aus der Familie der Langfühlerschrecken, hier ein weibliches Tier mit Legeröhre
Foto: Frank Derer, www.nabu.deErfahren Sie Erstaunliches über die Tiere des Jahres 2026 oder kommen Sie mit in unsere Magazine. Es gibt Führungen hinter die Kulissen und eine Bastelstrasse für Klein und Größer. Ein besonders Highlight ist der MicroZoo aus dem Laborkühlschrank mit Tieren, die man sonst nicht sieht.
Mehr erfahren zur Langen Nacht der Museen ...Externer Link
ACHTUNG! Listen zur Anmeldung für die Führungen liegen an der Kasse des Museums aus.
Unterkiefer eines Grönlandwals, Balaena mysticetus
Foto: Manuela SchmidtFREIER EINTRITT für ALLE und ein WALprogramm:
Warum nicht mal über Wale sprechen? Sie gehören zu den faszinierendsten Tieren der Erde und haben eine erstaunliche Evolutionsgeschichte. Wir erzählen anhand unserer Sammlungsstücke über ihr Leben, ihr Sterben und die wechselvollen Wal-Mensch-Beziehungen im Laufe unserer Geschichte. Kinder können Wale puzzeln und malen.
Führungen: 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
Historischer Schausaal des Museums 1912, mit Japanischer Riesenkrabbe an der Wand montiert
Foto: Phyletisches MuseumAls Ernst Haeckel im Jahr 1907 zwei japanische Riesenkrabben von dem Schweizer Zoologen Paul von Rautenfeld geschenkt bekam, versprach er, sie zu den Hauptzierden des neu gegründeten Phyletischen Museums zu machen. In den ersten Schausälen waren sie prominent in Szene gesetzt. Vermutlich während des Zweiten Weltkriegs wurden die Tiere stark zerstört. Das Männchen ist nun als Erstes wieder in Stand gesetzt und ab sofort im Saal der Wirbellosen zu sehen.
Aus: Holzmann et al (2026): Limited thermal tolerance ..., Cover-Bild: Gunnar Brehm
Abbildung: Nature 651Die Arbeitsgruppe um Dr. Gunnar Brehm erforscht gemeinsam mit anderen internationalen Teams die Artenvielfalt tropischer Insekten und ihre Gefährdung durch den Klimawandel. Ein aktueller AufsatzExterner Link in der renommierten Fachzeitschrift Nature thematisiert die Grenzen der Wärmetoleranz bei mehr als 30 Insektenfamilien.
Vor dem Neutor 1
D-07743 Jena
Google Maps – LageplanExterner Link
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag
09:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag, Feiertage
10:00 - 16:00 Uhr
Postanschrift:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Zoologie und Evolutionsforschung
Phyletisches Museum
Erbertstrasse 1
D-07743 Jena
Im Moment können keine Führungen und Schulprojekte angeboten werden. Voraussichtlich ab Juni 2026 werden unsere Angebote wieder verfügbar sein.