Bill S. Hansson vor dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena.

Bundesverdienstkreuz für Jenaer Forscher

Prof. Dr. Bill S. Hansson​ erhält die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik
Bill S. Hansson vor dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena.
Foto: Anna Schroll
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Meldung vom: 18. Mai 2021, 14:25 Uhr | Verfasser/in: Angela Overmeyer | Zur Original-Meldung

Der Direktor des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und Honorarprofessor der Universität Jena ist für seine Verdienste um die Internationalisierung der Forschung in Deutschland und am Standort Jena mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet worden.

Am 18. Mai 2021 hat Bill Hansson den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in Erfurt erhalten. Gewürdigt werden damit seine herausragenden Verdienste um die Wissenschaftslandschaft in Deutschland. Der Schwede, der seit 2005 in Jena am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie forscht und seit 2010 Honorarprofessor der Universität Jena ist, war von 2014 bis 2020 der erste nichtdeutsche Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft. In dieser Funktion hat er die Internationalisierung der Forschungsorganisation vorangebracht und im gleichen Zuge die Willkommenskultur für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gestärkt.

Hanssons multidisziplinärer Forschungsansatz vereint Ökologie, Verhaltenskunde, Neurobiologie und Chemie mit einer starken Orientierung auf evolutionäre Fragestellungen und wird in Fachkreisen hochgeschätzt. Wegweisende Erkenntnisse in der Grundlagenforschung an Insekten waren die Folge.

Weitere Informationen beim Max-Planck-Institut für chemische Ökologie und der Thüringer Staatskanzlei.

 

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