Gemalte Meduse (Deckenmalerei im Ernst-Haeckel-Haus)

Eduardo Relly: Wissen und Wissenschaft im Prozess des deutschen Siedlerkolonialismus im Süden Brasiliens

Ernst-Haeckel-Haus, 22.01.2026, 16:15 - 17:45 Uhr
Gemalte Meduse (Deckenmalerei im Ernst-Haeckel-Haus)
Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)
Diese Veranstaltung ist beendet.
Veranstaltungseckdaten
Diese Veranstaltung im ICS-Format exportieren
Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Kolloquium
Ort
Ernst-Haeckel-Haus
Berggasse 7, Seminarraum
07745 Jena
Google Maps – LageplanExterner Link
Kontakt
Florence Vienne
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefreier Zugang
nein
Öffentlich
ja, hybrid-Veranstaltung nur nach Anmeldung
Anmeldung erforderlich
ja

Wissen und Wissenschaft im Prozess des deutschen Siedlerkolonialismus im Süden Brasiliens: ökologisch-klimatische Veränderungen und Perspektiven des Digimata-Projekts (CNPq – Brasilien)

Eduardo Relly (Bundesuniversität Santa Catarina, Brasilien / Universität Tübingen)
Eduardo Relly ist ein brasilianischer Umwelt- und Wissenschaftshistoriker, der in Deutschland und Brasilien tätig ist. Derzeit ist er Forschungsleiter des Projekts "DIGIMATAExterner Link: Digitalisierung der deutsch-brasilianischen Presse zur Analyse sozioökologischer Veränderungen im südbrasilianischen Atlantischen Regenwald, 1852–1941" (Nationale Rat für Wissenschaft und Technologische Entwicklung-CNPq) an der Bundesuniversität von Santa Catarina, Brasilien, wo er auch als Gastprofessor tätig ist. Seine Forschung verbindet die globale Geschichte der Biodiversität mit Analysen des Siedlerkolonialismus in den tropischen und subtropischen Wäldern Südamerikas, wobei er sich auf die Agrarkolonisation, die Enteignung indigenen Wissens und Landnutzungsänderungen konzentriert.