sweetRNA
Projektlogo sweetRNA
Grafik: Aline KochDas Projekt sweetRNA beschäftigt sich mit der Entwicklung RNA-basierter Pflanzenschutzstrategien für die Zuckerrübe, insbesondere zur Bekämpfung des Syndrome des Basses Richesses (SBR), einer zunehmend relevanten Krankheit mit erheblichen Ertrags- und Qualitätsverlusten.
Im Zentrum der Arbeit steht die Untersuchung der Phloemphysiologie verschiedener Zuckerrübensorten unter gesunden und infizierten Bedingungen. Dabei werden insbesondere Transportprozesse und deren Veränderungen im Zuge einer Infektion analysiert, um ein besseres Verständnis für sortenspezifische Unterschiede in der Anfälligkeit gegenüber SBR zu gewinnen.
Aufbauend auf diesen physiologischen Erkenntnissen wird geprüft, inwiefern sich bestimmte Eigenschaften des Phloems für die Aufnahme und systemische Verteilung exogen applizierter RNA nutzen lassen. Ziel ist es, eine Grundlage für den gezielten Einsatz RNA-basierter Ansätze zu schaffen, die eine nachhaltige und innovative Alternative im Pflanzenschutz darstellen könnten.
Projektinformationen
-
Kontakt
PD Dr. Alexandra C.U. Furch
- alexandra.furch@uni-jena.de
- +49 3641 9-49234Telefon
- vCard
Raum 121
Philosophenweg 12
07743 JenaJonas Nötzold (PhD Student)
Raum 112
Philosophenweg 12
07743 Jena -
Mitarbeiter:innen
Projektleitung
- PD Dr. Alexandra C.U. Furch (alexandra.furch@uni-jena.de)
PhD student
- Jonas Nötzold (jonas.noetzold@uni-jena.de)
Studierende
Elias Neudert (elias.neudert@uni-jena.de)
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Publikationen
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Kooperationspartner
- Universität Regensburg (UR)
- Universität Hohenheim (UHOH)
- Universität Giessen (JLU)
- Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ) in Göttingen
- Südzucker AG
- Zuckerrübenanbauerverbände in Franken und Bayern
- Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
- Greenlight Biosciences
RnAPhidS
Skizze Projekt RnAPhidS
Illustration: Aline KochDas Projekt RnAPhidS entwickelt innovative, RNA-basierte Pflanzenschutzlösungen für einen nachhaltigen und umweltschonenden Anbau von Winterraps. Ziel ist es, chemisch-synthetische Insektizide durch hochspezifische, biologisch abbaubare RNA-Sprays zu ersetzen. Diese nutzen den natürlichen Mechanismus der RNA-Interferenz (RNAi), um gezielt Gene schädlicher Insekten zu deaktivieren.
Im Fokus stehen zwei bedeutende Schädlinge: die Blattlaus Myzus persicae und der Rapserdfloh Psylliodes chrysocephala, die zunehmend Resistenzen gegen herkömmliche Wirkstoffe entwickeln. Durch die Entwicklung maßgeschneiderter doppelsträngiger RNA-Moleküle (dsRNA) sowie optimierter Formulierungen wird eine effektive, stabile und praxisnahe Anwendung im Freiland ermöglicht.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Landwirtschaft, indem es Boden und Gewässer schont, die Biodiversität schützt und den integrierten Pflanzenschutz stärkt. Gleichzeitig eröffnet der flexible RNA-Ansatz neue Perspektiven für den Einsatz in verschiedenen Kulturarten und gegen unterschiedliche Schadinsekten.
Projektinformationen
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Kontakt
PD Dr. Alexandra C.U. Furch
- alexandra.furch@uni-jena.de
- +49 3641 9-49234Telefon
- vCard
Raum 121
Philosophenweg 12
07743 Jena -
Mitarbeiter:innen
Projektleitung
- PD Dr. Alexandra C.U. Furch (alexandra.furch@uni-jena.de)
Studierende
- Henk Oppermann (henk.oppermann@uni-jena.de)
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Publikationen
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Kooperationspartner
- Universität Regensburg (UR)
- JKI Quedlinburg
Partnerprojekt Kenyatta Universität
George in Jena
Foto: Alexandra FurchDieses gemeinsame Projekt zwischen der Kenyatta University und der Universität Jena, gefördert durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, entwickelt innovative und umweltfreundliche Strategien zur Bekämpfung des Insektenvektors Maiestas banda, der die verheerende Napier-Gras-Stauchekrankheit (NGS) in Ostafrika überträgt. Ziel ist es, sogenannte semiochemisch basierte Lock- und Kontrollsysteme zu entwickeln, die gezielt Schädlinge anziehen und durch natürliche Feinde wie Ameisen und Spinnen reduzieren.
Im Fokus steht die Identifikation pflanzlicher Duftstoffe (Allelochemikalien), die sowohl den Schädling als auch seine natürlichen Gegenspieler beeinflussen. Diese werden zu effektiven Lockstoffmischungen kombiniert und in praxisnahen Fallen eingesetzt, die von Kleinbauern direkt vor Ort genutzt werden können.
Das Projekt verbindet Grundlagenforschung mit angewandter Landwirtschaft und stärkt gezielt lokale Kapazitäten durch Schulungen, insbesondere für Frauen und junge Menschen. Langfristig soll die Methode zur nachhaltigen Sicherung der Futterproduktion und Verbesserung der Lebensgrundlagen von Kleinbauern in Ostafrika beitragen.
Projektinformationen
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Kontakt
PD Dr. Alexandra C.U. Furch
- alexandra.furch@uni-jena.de
- +49 3641 9-49234Telefon
- vCard
Raum 121
Philosophenweg 12
07743 Jena -
Mitarbeiter:innen
Projektleitung
- PD Dr. Alexandra C.U. Furch (alexandra.furch@uni-jena.de)
Kooperationspartner Kenyatta Universität
- Dr. George Ochieng Asudi, Department of Biochemistry & Biotechnology, Kenyatta University
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Publikationen